Die Geburt eines Kindes ist ein großes Ereignis – körperlich, emotional und mental. Doch nicht jede Mutter erlebt diese Zeit als freudig und leicht. Viele Frauen kämpfen mit Erschöpfung, Überforderung oder depressiven Verstimmungen. In solchen Fällen kann Ergotherapie ein wichtiger Anker sein.

Wochenbettdepression – wenn der Baby-Blues nicht vergeht
Die ersten Tage nach der Geburt sind oft von starken Gefühlen geprägt – viele Mütter erleben den sogenannten Baby-Blues. Doch wenn die Niedergeschlagenheit bleibt, sich verstärkt oder der Alltag kaum noch zu bewältigen ist, kann es sich um eine Wochenbettdepression handeln.

Wenn du das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt – oder dich jemand darauf anspricht: Du bist nicht allein.
Es gibt Hilfe, es gibt Unterstützung – professionell, vertraulich und mit viel Verständnis für deine Situation.

Sie äußert sich durch u.a.:

  • Antriebslosigkeit, ständige Erschöpfung
  • Schlaf- und Essstörungen
  • Unsicherheiten im Umgang mit dem Baby
  • Depressive Stimmung
  • Gefühle von Hoffnungslosigkeit
  • Angstzustände oder Panikattacken
  • anhaltende tiefe Traurigkeit und unkontrolliertes Weinen
  • nachlassende Freude oder nachlassendes Interesse an Dingen, die zuvor Spaß bereitet haben
  • übermäßige Reizbarkeit, Wut oder Unruhe
  • Gefühle von Schuld, Wertlosigkeit oder Hilflosigkeit
  • ungewöhnliche Veränderungen des Appetits oder ungeplante Gewichtsveränderungen
  • Schwierigkeiten, eine emotionale Bindung zum Baby aufzubauen
  • Angst, mit dem Baby allein gelassen zu werden
  • Gedanken an den Tod oder daran, sich oder dem Baby zu schaden

Diese Symptome können den Alltag massiv beeinträchtigen – nicht nur für die Mutter, sondern auch für das Kind und das ganze Umfeld.


Du bist nicht allein!

Du hast nicht versagt!

Du hast die Hilfe und Unterstützung verdient!


Ergotherapie begleitet Frauen individuell und ganzheitlich in dieser Übergangszeit. Sie zielt darauf ab, Müttern wieder zu mehr Struktur, Selbstfürsorge und innerer Stabilität zu verhelfen.

Unsere Schwerpunkte:

  • Aufbau einer alltagstauglichen Tagesstruktur
  • Energiemanagement & Stressreduktion
  • Förderung der Mutter-Kind-Bindung (z. B. über Berührung, Spiel, Rituale)
  • Unterstützung bei Rollenfindung und Selbstbild („Ich als Mutter“)
  • Sanfte Körperwahrnehmung & Selbstregulation
  • Beratung im Umgang mit Erschöpfung und Überforderung
  • Umgang mit Emotionen

Wer kann Ergotherapie verordnen?

Ergotherapie ist eine Kassenleistung, die z. B. durch folgende Ärzt:innen verordnet werden kann:

  • Gynäkolog:innen
  • Hausärzt:innen
  • Psychiater:innen
  • Kinderärzt:innen (indirekt über Mutter-Kind-Situation)


Hausbesuche möglich

Wir wissen, wie herausfordernd die Zeit nach der Geburt sein kann – körperlich, emotional und organisatorisch.
Deshalb bieten wir Hausbesuche im Wochenbett an: sanft, diskret und mit großem Verständnis für die jeweilige Lebenssituation.

Unser Angebot richtet sich an alle Mütter – ganz gleich, ob es das erste, zweite oder dritte Kind ist. Jede Geburt bringt neue Herausforderungen mit sich – und wir sind da, um zu unterstützen.


Du fühlst dich im Alltag mit Baby überfordert? Du begleitest eine Mutter, die Unterstützung braucht?

Wir sind für dich da. Melde dich gerne vertraulich bei uns.


Ergotherapie im Wochenbett bedeutet: nicht alles allein schaffen müssen. Wir helfen dir, wieder in deine Kraft zu kommen.